Checkliste für Radtouren und Radreisen

Bei längeren Radtouren oder mehrtägigen Radreisen sollten Sie die folgenden Hinweise und Ratschläge beachten. Denn nichts ist ärgerlicher, als auf einer Radtour wegen einer Panne oder anderer ungeplanter Unterbrechnungen Zeitverzögerungen hinnehmen zu müssen oder die Tour ganz abbrechen zu müssen.


Ein gutes und korrekt eingestelltes Fahrrad gehört zur wichtigsten Ausstattung für eine gelungene Radreise.

Radreiseveranstalter stellen in der Regel entweder Fahrräder mit 7-Gang-Schaltung und Rücktrittbremse oder mit 21-Gang-Freilauf zur Auswahl.

Bei der Bestellung von Leihrädern sollte man die eigene Körpergröße angeben, damit vom Veranstalter eine entsprechende Rahmenhöhe bereitgestellt werden kann.

Planung der Tour:

  • Wählen Sie vorab hinsichtlich des Anforderungsprofiles eine für Sie geeignete Route aus.
  • Studieren Sie das Kartenmaterial ggf. zusammen mit dem Routenführer.
  • Wählen Sie nach Möglichkeit ihre Unterkunftsmöglichkeiten am Zielort aus, falls diese nicht reserviert sind.
    Fahrradfreundliche Gastbetriebe finden Sie in der Buchreihe Bett & Bike
  • Informieren Sie sich bei Bedarf über Bahnverbindungen für die Rückreise, sofern der Rücktransport nicht vom Veranstalter organisiert wird.
  • Informieren Sie sich bei mehrtägigen Radtouren über Bahnverbindungen für das Überwinden von Streckenabschnitten zwischendurch bei schlechtem Wetter.
  • Informieren Sie sich über die zu erwartenden Wetterverhältnisse.
  • Wenn Sie gerne in Gruppen fahren, radeln Sie mit Leuten, die ungefähr die gleichen Vorstellungen sowie
    eine ähnliche Ausdauer und Kraft haben.
  • Planen Sie genügend Pausen zum Regenerieren ein. Bei der Planung der Route können gemütliche Radfahrer von einer Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa 15 Stundenkilometern ausgehen. Einschließlich der Pausen ist ein Tagespensum von 40-60 Kilometern gut zu schaffen.

Kontrolle des Fahrrads:

Falls Sie mit einem Leihrad auf Tour gehen wollen, sollten Sie ein Rad wählen, auf dem Sie auch die richtige Sitzposition einnehmen können, um Sitz-, Rücken und Kniegelenkproblemen vorzubeugen. Wenn Sie wissen wollen, welche Einstellungen zu diesem Zweck kontrolliert und gegebenfalls korrigiert werden sollte, finden Sie unter dem Link Einstellungen bei Fahrrad nützliche Hinweise.

Die Materialkontrollen nehmen nur wenig Zeit in Anspruch, sind aber notwendig, weil sie der eigenen Sicherheit dienen und die Gewissheit geben, dass man sich auf sein Rad verlassen kann.
  • Prüfen Sie den Reifendruck und die Beschaffenheit des Mantels.

    Fahren Sie stets mit einem ausreichend stark aufgepumpten Reifen, also dem mittleren Wert bis oberen Wert des auf der Reifenflanke angegebenen Reifendrucks. Damit verhindern Sie die häufigste Ursache für einen Defekt des Schlauches:
    Die Quetschung des Reifens zwischen einem Hindernis und der Felgenkante.
    Außerdem werden die Reifenflanken weniger stark "durchgeknetet" und werden nicht so schnell brüchig.
  • Prüfen Sie den runden und einwandfreien Lauf der Laufräder und die gleichmäßige Spannung aller Speichen.
  • Prüfen Sie die Bremsen.

    Ziehen sie den Bremshebel durch. Die Bremswirkung sollte nach spätestens einem Drittel des Bremshebelweges einsetzen. Bei angezogener Felgenbremse sollten die Bremsgummis den oberen Teil der Felgenflanke berühren, auf keinen Fall aber den Reifen. Das Laufrad sollte genau mittig zwischen den Bremsgummis durchlaufen.
  • Schmieren Sie Kette und Schaltung.
  • Prüfen Sie die Funktionsfähigkeit der Schaltung.
    Schalten Sie bei einer Kettenschaltung vorn auf das kleinste und größte Kettenblatt, sowie hinten auf das kleinste und größte Ritzel um sicherzugehen, dass die Kette nicht abspringt. Falls das der Fall ist muss die Schaltung eingestellt werden.
  • Prüfen Sie auch die Funktionsfähigkeit der Luftpumpe.
  • Prüfen Sie Ihr Rad auf Verkehrstauglichkeit:

    Die Beleuchtung vorn und hinten muss funktionieren.
    Die vorgeschriebenen Reflektoren müssen vorhanden sein: vorn ein weißer, hinten ein roter sowie je zwei
    gelbe in den Speichen von Vorder- und Hinterrad und je zwei gelbe Reflektoren an den Pedalen.
    Rennräder unter 11kg dürfen allein mit einer Batterieleuchte vorn und hinten ausgestattet sein,
    die Leuchten brauchen nicht fest installiert sein; sie sind jedoch mitzuführen und unter den in §17 Abs.1 Straßenverkehrsordnung beschriebenen Verhältnissen anzubringen und zu benutzen.
    (wie ich aber beim Rennrad die Reflektoren an den Klickpedalen anbringen soll?)

Kleidung und Gepäck:

Die folgende Packliste soll bei der Vorbereitung individueller, mehrtägiger Radtouren helfen. Da jede Radtour/Etappe unter anderen Rahmenbedingungen stattfindet, werden sich auch Ausstattung und Gepäck immer wieder ändern. Als Grundprinzip gilt: Je weniger Gepäck, desto größer der Radelspaß!
  • Kurze und lange Radlerhose oder Beinlinge
  • Funktionsunterwäsche
  • Radtrikot kurz oder langarm, ggf. auch Ärmlinge
  • Windjacke (regendicht
  • )
  • Fahrradschuhe, sofern Sie keine Klickpedalen haben, achten Sie auf Schuhe mit rutschfester Sohle.
  • Radrucksack, wenn möglich mit Regenschutz
  • weiteres Paar Schuhe/Sandalen, falls auch mal ein Stück zu Fuß zurückzulegen ist
  • Radler-Handschuhe
  • Fahrradhelm
  • Radwander-/Radtourenkarten
  • Radreiseführer
  • Personalausweis/Pass/Bahncard
  • Geld/ec-Karte/Kreditkarte
  • Schreibzeug
  • Notizbuch mit Adressen
  • ausreichend Getränke (Trinken Sie möglichst nicht erst, wenn der Durst einsetzt. Denn dann sinkt auch prompt die Leistungsfähigkeit. Hin und wieder ein Schluck aus der Trinkflasche beugt bösen Überraschungen vor. Ein mit Mineralwasser verdünnter Apfel- oder Traubensaft hat sich tausendfach bewährt. Aber auch bei der Auswahl des Getränks sollte man lieber auf Gewohntes zurückgreifen, als auf der Reise mit Experimenten zu beginnen
  • Verpflegung (leichte Mahlzeiten sind dem Schnitzel mit Kartoffelsalat vorzuziehen. Kohlenhydrate wie z.B. im Brot oder Obst füllen die Energiespeicher wieder auf und verursachen kein Völlegefühl, mit dem der Körper seine Verdauungstätigkeit signalisiert.)

Reise - Apotheke:

  • Erste-Hilfe-Set
  • Pflaster/Stretchverband
  • Ohrstopfen
  • Sonnenschutzmittel
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Wettervorhersage:

Vor Aufbruch zur Tour sollten Sie sich unbedingt über die Wetterlage informieren. Über das Internet oder die Tourismusämter kommt man schnell an die nötigen und aktuellen Informationen.

Geben Sie in das Eingabefeld den nächst größeren Ort in der Nähe Ihrer Wanderroute ein:

Das Wetter in:

Literatur/Links passend zum Thema
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