Radfahren im Tölzer Land / Isarwinkel

zum großen Ahornboden

Mittelschwere, abwechslungsreiche Tagestour in hügeligem Gelände. Maximale Steigung 9% (Mautstraße Vorderriß-Wallgau). Geeignet für Rennrad, Mountainbike und Trekkingrad..

Routenbeschreibung:

Der im nördlichen Karwendel am Ende des Engtals gelegene Große Ahornboden beherbergt bis zu 500 Jahre alte Bergahornbestände, durch die sich die Straße bis zum Talende zieht. Die Bergahornbäume stehen mit einigem Abstand voneinander auf einer Wiese. Da es sich hier um ein gern gesehenes Naturschauspiel handelt, ist auf der Straße ab Vorderriß mit sehr viel Verkehr, vor allem mit Bussen, zu rechnen.



Vom Parkplatz an der Mautstelle fahren wir zunächst am Südufer des größten und auch schönsten Gebirgssees, dem Walchensee entlang. Die mautpflichtige Privatstraße ist für Radfahrer frei und wir dürfen das Mauthäuschen unbeachtet passieren. Hier rollen wir auf flacher Straße bis zum östlichen See-Ende, überqueren eine kleine Steinbrücke, wo sich der Rißbach über mehrere Treppenstufen in den See stürzt und erreichen nach mehreren kurzen Anstiegen und Abfahrten die Ortschaft Jachenau.
Schwierigkeiten erwarten den Radler in der Jachenau, wie das ruhige, von Waldbergen umrahmte Tal der Jachen genannt wird, nicht. Dies gibt uns die Gelegenheit, uns für die heutigen Herausforderungen warm zu fahren. Am Talende (km 27) zweigt die Route nach rechts ab und wir gelangen über die Bretonenbrücke in den Lenggrieser Ortsteil Anger.
Auf der Sylvensteinstraße verlassen wir den Ort in Richtung Süden. Nach Winkl erkennt man rückblickend die felsige Südseite der Benediktenwand, während mäßige Anstiege und Abfahrten den Radler meist auf Höhe der Isar halten. Nach dem Überqueren der Isar (km 38) bringt uns der erste kürzere Anstieg mit 8% Steigung hinauf zum Sylvensteinstausee. über die Faller Klammbrücke, die sich elegant über den See spannt, wird der neu erbaute Ort Fall erreicht. Das "alte" Fall ist längst im Wasser des Stausees verschwunden.

Unter den bewaldeten Hängen des Karwendel-Vorgebirges am linken Ufer des Sees warten erst zwischen der Einmündung der Isar und dem Weiler Vorderriß (km 49) mäßige Anstiege und Abfahrten. Die kleine Brücke über die Isar auf der rechten Seite, die uns über eine Mautstraße auf kurzem Wege nach Wallgau bringen würde, lassen wir fürs erste noch unbeachtet und fahren dafür in das Rißbachtal hinein.

Entlang des steinigen Bachbettes des Rißbachs, dessen Wasser nahe der Landesgrenze ausgeleitet wird und unterirdisch zum Walchensee geführt wird, steigt die Straße stetig an. Die Landesgrenze wird überfahren (km 54) und Tirol empfängt den Radler mit einer schmaler und leider auch schlechter werdenden Straße.
Langsam werden nun auch die Berge um die ßstliche Karwendelspitze sichtbar.

Vom Zollamt Hinteriß (km 59,5) sind weit voraus die das Tal begrenzenden Wände der Bettelkarspitze und Schaufelspitze sichtbar.

Beim Herzoglichen Alpengasthof (geschl. seit 2005) passiert man die Mautstelle, und die Straße wird wieder besser. Auf dem nun folgenden Stück halten die leichten Steigungen nun etwas länger an, dafür aber auch die immer wieder folgenden Abfahrten, bevor ein längerer Anstieg mit 6% Steigung zum Beginn des Großen Ahornbodens führt, den man leicht abfahrend bis zum Alpengasthof Eng (km 73, 1200 m) erreicht. Von West nach Ost verstellen Dreizinken-, Grubenkar-, Platten- und Eiskarlspitze jede Weiterfahrt, während Gamsjoch und Sonnenjoch die seitliche Talbegrenzung bilden.

Die Rückfahrt ist nun etwas einfacher, da für die Überwindung der Gegenanstiege meist der Schwung der vorherigen Abfahrt ausreicht. Wieder in Vorderriß angekommen, überqueren wir nun die Isarbrücke und folgen der Mautstraße, die entlang der Isar nach Wallgau führt.
Weit voraus zeigen sich bald die Wände des Wettersteinmassivs und es verlangen uns mehrere kurze Anstiege (bis 9%) und Abfahrten noch einiges ab, bis wir die Mautstelle in Wallgau (km 112) erreichen. Hier lassen wir nochmal den Blick über die Ortschaften des Werdenfelser Landes streichen, bevor wir der Rißer Straße folgend auf die B11 gelangen und hinunter zu unserem Ausgangspunkt am Walchensee ausrollen können.

Streckenverlauf - zum großen Ahornboden

Übersicht

Höhenprofil

Strecke:

Einsiedl/Walchensee - Jachenau - Lenggries - Sylvensteinspeicher - Vorderriß - Hinterriß - Eng - Hinterriß - Vorderriß - Wallgau - Einsiedl

Daten:

Länge: ca. 116 km
Fahrzeit: 5,5 bis 7,5 Std.
Höhenmeter: ca. 600 m

Anforderung:

Mittelschwere, abwechslungsreiche Tagestour in hügeligem Gelände. Maximale Steigung 9% (Mautstraße Vorderriß-Wallgau).

Parkmöglichkeit:

Einsiedln/Walchensee (801 m)
Parkplatz an der Mautstelle.
Koordinaten: N 47°34'11'' / O 11°18'07''

GPS-Daten:

GPX-Track
OVL-Format
Fugawi-Format


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